Der Albbrucker Gemeinderat hat unter Ausschluss der Öffentlichkeit die Errichtung einer Mobilfunkanlage beim Hochwasserbehälter Schachen beschlossen. In Schachen regt sich Widerstand gegen das Projekt und die Vorgehensweise des Gemeinderats. In einer Unterschriftenaktion sprachen sich 130 Bürger gegen das Projekt aus. Was halten Sie von dem Vorgehen des Gemeinderats? Und wie stehen sie zu der geplanten Mobilfunkanlage? Diskutieren Sie mit!

Drei junge Leute aus Laufenburg sind bei einem Verkehrsunfall auf der B34 in Höhe von Albbruck ums Leben gekommen. Damit stieg die Zahl der Verkehrstoten im Kreis Waldshut auf sieben alleine im Oktober. Insgesamt kamen bereits 14 Menschen bei Unfällen ums Leben.
Wie lassen sich solche Tragödien in Zukunft verhindern? Diskutieren Sie mit.
Mit Strafen allein ist das Thema Jugendgewalt nicht zu lösen. Hilfe für Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder und langfristige Unterstützungsprogramme sind der bessere Weg. Das meinten Vertreter von Justiz, Bewährungshilfe, Jugendamt, Schulen und Jugendorganisationen bei der Podiumsdiskussion der Caritas in Waldshut.
Was meinen Sie? Welche Maßnahmen sollten im Fall von Jugendkriminalität ergriffen werden? Machen harte Strafen Sinn?

Die Pannenserie beim Personenaufzug im Einkaufsgebiet Güterbahnhof in Waldshut setzt sich fort. Rund 40 Minuten war eine vierköpfige Familie eingeschlossen. Die Feuerwehr musste zur Befreiung anrücken. Wegen des Zwischenfalls verpassten die Eltern mit ihren zwei Kindern den Zug, mit dem sie in Ferien fahren wollten. Es ist bereits das zweite Mal, dass die Feuerwehr Benutzer des Fahrstuhls befreien musste. Der im Freien stehende Lift ist seit November 2007 in Betrieb. Er führt ein Geschoss nach unten zur Bahnhofsunterführung, über die Passanten auch die Innenstadt erreichen können. Laut Stadtverwaltung und Herstellerfirma ist größtenteils Zerstörungswut Ursache der immer wieder auftretenden Pannen.

Die Erweiterung der Waldshuter Fußgängerzone um zwei Seitenstraßen wird unter Kunden und Geschäftsleuten kontrovers diskutiert. Im Juli waren die obere Wallstraße und die Marienstraße für den Verkehr gesperrt worden. Ein größerer Teil der Einzelhändler äußert sich positiv, andere beklagen oder befürchten Umsatzeinbußen. Nach Beschluss des Gemeinderats sind die beiden Straßen als Fußgängerzone ausgewiesen worden. Es handelt sich um eine mehrmonatige Versuchs-Phase. Nach Auswertung der Erfahrungen soll eine endgültige Entscheidung fallen.
Drei Polizeibeamte im Kreis Waldshut sind bereits in der künftigen, blauen Uniform der baden-württembergischen Polizei unterwegs. Spätestens 2011 sollen alle 200 uniformierten Polizisten im Landkreis mit der neuen Dienstkleidung ausgestattet sein.
Das Blau entspricht eher der Polizeifarbe in den europäischen Nachbarländern. Bei der Polizei selbst war der Farbenwechsel anfangs umstritten.
Wie finden Sie die alte und die künftige Uniform der Ordnungshüter? Lassen Sie uns Ihre Meinung wissen!
Annegret Ebner, aus Waldshut stammende Wahl-Berlinerin, hat für die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ sechs Monate lang im afrikanischen Busch gearbeitet.
Als Logistikerin war die 41-Jährige in der Demokratischen Republik Kongo im Einsatz. In dem Krisenland war sie Mitglied eines siebenköpfigen internationalen Teams, darunter ein Arzt, eine Hebamme und eine Krankenschwester. Dazu gehört auch eine Psychologin. Sie hilft bei der psychologischen Betreuung von Menschen, die aus dem Bürgerkrieg von 1996 bis 2008 schwere Traumata davongetragen haben.
Aus dem 2000 Einwohner zählenden Dorf Shamwana schilderte Annegret Ebner ihre Eindrücke und Erlebnisse.

An Tattoos oder Piercings scheiden sich die Geister. Die einen sprechen von Körperkunst, die anderen rümpfen die Nase oder warnen gar vor gesundheitlichen Schäden für die Haut.
Wie denken Sie über den Schmuck auf dem Körper? Schreiben Sie Ihre Meinung nieder. Hier.
Harte Zeiten für Schüler in der Schweiz: Wer zu freizügige Kleidung trägt und mit sexy Einblicken reizt, bekommt bis Schulschluss ein „Sack-T-Shirt“ als Strafe übergezogen.

Was meinen Sie? Sollen an Schulen freie Bäuche, durchsichtige T-Shirts oder Slips, die aus der Hose rutschen verboten oder von der Schulleitung verhüllt werden? Diskutieren Sie mit!
Autokorsos von Fußballfans wird die Polizei in den Innenstädten von Waldshut und Tiengen nicht in jedem Fall zulassen. Als nach dem EM-Spiel am Sonntagabend türkische Fans mit rund 80 Autos unterwegs waren, riegelten die Ordnungshüter die Zufahrten zu den Zentren ab. Damit wollte die Polizei umfangreiche Verkehrsblockaden und erhebliche Belästigungen der Innenstadtbewohner abwenden. Nach dem Sieg gegen Österreich waren es dann deutsche Auto-Korsos, die nicht in die Waldshuter Innenstadt gelassen wurden. An den nächsten Spieltagen will die Polizei je nach Sachlage entschieden, ob Fan-Konvois zugelassen werden. Abhängig sei dies auch von der Zahl der beteiligten Fahrzeuge.
Gehören Autokorsos jubelnder und hupender Fußball-Anhänger zur EM oder sind sie ein Ärgernis, das verboten werden sollte?